Das faengt ja gut an

Am Morgen setzt der angesagte Suedwind ein, aber wie. Gleich mit einer der ersten heftigen Boen gehen wir auf Drift. Der Anker hielt im weichen Schlick nicht richtig. Aber kurz bevor wir in die Mangroven treiben, haben wir die Sache im Griff. Eine Stunde spaeter hebt der Sturm unser Schlauchboot in die Luft, und legt es umgedreht wieder ins Wasser. Das ist mit dem 15 PS Aussenborder und einem vollen Benzintank ganz schoen schwer. Der Motor hat das Bad aber gut ueberstanden. Am Nachmittag zerreisst dann noch das Sonnendach, verheddert sich im Windgenerator und verbiegt die Stuetzstangen. Aber da sind wir selber schuld, das Dach haette laengst unten sein sollen. Am Abend hoeren wir im Wetterbericht, dass die meisten Stationen 50 und mehr kn Wind melden, das ist dann Windstaerke 10. Es soll noch etwa 2 Tage weiterhin stark wehen und wir bleiben vorlaeufig im Hafen.
Aber wir haben einen Trost: Es kann nur noch besser werden.

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