Dinghy-Landing

In Niue steht fast immer etwas Schwell in die Bucht. Wir liegen zwar einigermassen ruhig, aber mit dem Dinghy an Land zu gehen, ist jedesmal eine kleine Aktion. Es ist fast unmöglich, das Böötchen im Wasser zu lassen, also wird es jedesmal mit einem Kran auf den Quai gehoben. Man fährt hin, hängt den Haken ein, geht nach oben und bedient den Kran. Ein kleiner Wagen steht bereit, um das Boot wegzufahren und den Haken lässt man wieder runter, bereit für den Nächsten.
Heute ist Sonntag, praktisch jede Aktivität ist verboten. Kein Tauchen, keine Schwimmen, kein Fischen, Dingyfahren ist nur vom Boot zum Anleger erlaubt. Man geht in die Kirche und tut sonst nichts. Am Morgen kommen die Wale wieder in die Bucht und einige können es nicht lassen, fahren mit dem Dinghy hin und bekommen gleich einen Anschiss von Niue Radio.
Ich sitze ein paar Stunden am Computer, installiere ein weiteres Navigationsprogramm (mein drittes), mache updates von Airmail, etc. Daneben lese ich ein wenig im Führer über Tonga. Das, denke ich, wird ja nicht verboten sein. Wenigstens kann es der Ueberwacher von Niue Radio nicht sehen.
Gestern Abend sind wir im besten Hotel von Niue essen gegangen. Es gab ein Superbuffet zu sehr zivilen Preisen und wir haben uns alle so richtig die Bäuche vollgeschlagen. Der Hotelmanager persönlich hat uns am Steg abgeholt und wieder zurück gebracht. Die Leute hier sind wirklich sehr, sehr freundlich.

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